Ambulante OP

Grauer Star (Katarakt) Operation

Als grauen Star (Katarakt) wird die Linsentrübung bezeichnet. Mit dieser geht eine deutliche Sehverschlechterung und unter anderem ein Kontrastsehverlust einher. Ab einem Alter von etwa 60 Jahren tritt der altersbedingte Graue Star auf. Bei der Katarakt Operation wird die eigene getrübte Augenlinse operativ entfernt und durch eine klare Kunststofflinse (Intraokularlinse-IOL) ersetzt.

Vorbereitung

Bevor eine Katarakt Operation stattfinden kann, werden ihre Augen in unserer Augentagesklinik ausführlich untersucht. Ein persönliches Aufklärungsgespräch mit unseren Ärzten findet im Rahmen der Voruntersuchung statt. Zur Vorbereitung auf die Operation ist die optische Biometrie eine unverzichtbare Messung, mit welcher man höchst präzise das Auge untersuchen kann.

 

Ablauf der Operation

Die Katarakt Operation ist die am häufigsten ambulant durchgeführte Operation in Deutschland und kann in nur 15 Minuten erfolgen. Ein Anästhesistenteam wird sie in der Zeit der Kurznakose und während der gesamten Operation begleiten.

 

Die Operation in 5 Schritten

  • Um die Vorderkammer zu öffnen, setzt der Operateur einen 2,4 mm kleinen Schnitt am Auge
  • Mittels Ultraschall wird die getrübte, augeneigene Linse aufgelöst und entfernt
  • Einsetzen einer klaren Kunstlinse aus Silikon oder Acryl
  • Im Normalfall muß der Schnitt nicht genäht werden
  • Am Ende der Operation wird zum Schutz des Auges ein Augenverband angelegt

Für alle Fragen rund um die Operation steht Ihnen unser Team auch nach der Behandlung zur Verfügung!

Verhaltensweise nach der Operation

  • Am Operationstag bis zum nächsten Morgen benötigen Sie eine Betreuung
  • Schonen Sie sich in den ersten 4.Wochen nach der Operation
  • 3-5 x tgl. für 4 Wochen die verordneten Augentropfen und Salben nehmen (vor der Anwendung Hände waschen).
  • Kontrolltermine wahrnehmen
  • Das Auge nicht reiben oder wischen
  • 7 Tage keine Haare waschen / 2 Wochen nicht Baden oder Schwimmen gehen
  • In den ersten 14 Tagen nicht mehr als unbedingt notwendig Lesen, Fernsehen oder am Computer arbeiten
  • 3-4 Wochen keine schwere körperliche Arbeit verrichten, keinen Sport treiben und kein Fahrzeug führen
  • Ein neues Brillenglas wird erst 4-6 Wochen nach der Operation angepasst

 

Bei einer rapiden Sehverschlechterung, anhaltenden Schmerzen und / oder starken Augenrötung ist eine augenärztliche Untersuchung dringend notwendig. Sie sollten sich umgehend bei uns melden!

Notrufnummer: 0171-1192311

Intravitreale operative Medikamenteneingabe (IVOM)

Intravitreale Injektionen werden häufig verwendet um Netzhauterkrankungen zu behandeln, wie Makuladegeneration, diabetische Retinopathie, Makulaödeme und Venenverschluß. Unbehandelt können diese Erkrankungen zu schwerem Sehverlust führen.

Bei der heutzutage effektivsten Behandlungsmethode, der IVOM, wird der Wirkstoff zur Bekämpfung der Krankheit direkt in den Glaskörper des Auges injeziert. Dort bildet sich eine Art Reservoir, aus der einige Wochen lang das Medikament im Auge wirken kann.

Die Behandlung ist unkompliziert und dauert nur wenige Minuten. Die Operation ist schmerzlos und erfolgt im Normalfall unter Tropfbetäubung des Auges.

Ablauf der Intravitrealen operativen Medikamenteneingabe (IVOM) in 3 Schritten

  • Über die vordere Lederhaut wird das Medikament durch eine sehr feine Kanüle in den Glaskörper verabreicht
  • Die dabei entstandene, winzige Öffnung schließt sich anschließend sofort und verheilt von selbst
  • Nach 1. Tag und in der Regel nach 1. Woche finden die Nachuntersuchungen statt, bei der das behandelte Auge kontrolliert wird

Lid Operation

Das Lid ist ein wichtiger Bestandteil unseres Auges- sowohl unter medizinischen als auch unter ästhetischen Aspekten.
Eine Reihe von Veränderungen am Augenlid kann eine chirurgische Behandlung notwendig machen.

Die lidchirurgischen Eingriffe werden in unserer Augentagesklinik ambulant und im Regelfall in örtlicher Betäubung durchgeführt.

Gründe für die Lid Chirurgie

  • Gewebeerschlaffung wie z. B. das Schlupflid
  • Angeborene oder neuentstandene Tumore
  • Verletzungsbedingte Narbenbildung
  • Gewebeveränderungen nach operativen Eingriffen, Narben
  • Hängendes Oberlid (Ptosis)
  • Tränendes Auge
  • Wimpernfehlstellungen
  • Das Hagelkorn (Chalazion)
  • Auswärtswendung (Ektropium) und Einwärtswendung (Entropium) des Lides